Schimmelprobleme durch neue Fenster im Altbau

Schäden durch falsche Sanierung vermeiden

Ganderkesee, 23. März 2011. In den 1990er Jahren entstanden die ersten Häuser mit einem nach heutigem Stand annehmbaren Energiebedarf. Vor dieser Zeit gebaute Eigenheime weisen im Gegensatz dazu viele thermische Schwachstellen in der Gebäudehülle auf, so dass eine energetische Sanierung sinnvoll ist. Zugluft im Winter und damit verbundene hohe Energiekosten stellen nur eine der Unannehmlichkeiten dar, welche Hausbesitzer zur Fenstererneuerung anregen. Moderne Rahmen und zeitgemäße Verglasung verhindern einen unnötigen Energieverlust und verringern die Heizkosten, wobei jedoch die Gesamtsituation des Hauses berücksichtigt werden muss. Denn eine Fenster-Modernisierung ohne gleichzeitige Fassadendämmung kann zu Schimmelbildung führen.

Die Qualität von Fenstern lässt sich unter anderem durch den U-Wert, den so genannten Wärmedurchgangskoeffizienten bestimmen. Dieser beschreibt wie viel Wärmeenergie durch ein bestimmtes Bauteil verloren geht. Eigentlich hat das Fenster im Vergleich zur Wand immer den schlechteren U-Wert, was dann auch die Feuchtigkeit anzieht. Neue Fenster mit geringem U-Wert schließen äußerst dicht, wodurch feuchte Raumluft nicht mehr entweichen kann. Bei gleichzeitig schlecht gedämmten Außenwänden und dann schlechterem U-Wert, schlägt sich die in der Luft enthaltene Feuchtigkeit nicht mehr am Fensterglas, sondern an den Wänden nieder. Hierdurch entsteht ein erhöhtes Schimmelrisiko, welches zu kostenintensiven Sanierungsarbeiten für den Hausbesitzer führen kann. „In einem Altbau ausschließlich die Fenster zu erneuern, ist sehr kritisch. Häufiges Lüften und spezielle Lüftungsanlagen können ein Schimmelrisiko dann zwar minimieren, jedoch nicht ausschließen. Daher sollten Fenstererneuerungen im Rahmen weiterer Sanierungsschritte abgewogen und von einem Experten beurteilt werden", erklärt Dr. Harald Kiefer, zuständiger Gutachter des Expertennetzwerkes „Der Hausinspektor" für die Region Karlsruhe. Die Experten vom Netzwerk „Der Hausinspektor", welches deutschlandweit über zwanzig kompetente Sachverständige zählt, berät Immobilienkäufer bereits vor dem Kauf, welche Sanierungen sinnvoll sind und wo Probleme lauern. Auf diese Weise  werden Fehlentscheidungen vermieden und Kaufpreise können auf realistischer Grundlage kalkuliert werden.

Informationen unter www.der-hausinspektor.de

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Der Hausinspektor - Immobilienberatung

 

Der Hausinspektor besteht seit acht Jahren aus einem in allen Regionen Deutschlands tätigen Netzwerk von Wertgutachtern und Bausachverständigen. Über zwanzig kompetente Sachverständige helfen angehenden Immobilienkäufern und -verkäufern mittels individueller Beratung.  Begehung, Bewertung, Mängelsuche, Kaufpreisverhandlungen und Betreuung bis zum Notartermin gehören zur Dienstleistung. Neben einem Grundhonorar berechnet sich das Erfolgshonorar erst beim Kauf einer Immobile und ausgehandelter Ersparnis zum ursprünglichen Angebotspreis.

Alle Kooperationspartner sind ausgebildete Gutachter für Immobilien-Wertermittlung und Fachleute mit langjähriger Erfahrung. Von der  Eigentumswohnung, über das Einfamilienhaus bis zum Mehrfamilienhaus steht der Hausinspektor Interessenten kompetent zur Seite und bietet ein umfassendes Dienstleistungsangebot.

 

 

 

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